Jobcenter Rhein-ErftHerzlich Willkommen!

Corona-Virus / COVID-19
JOBCENTER RHEIN-ERFT: WIR SIND FÜR SIE DA!

  • Leistungen der Grundsicherung sind sichergestellt
  • Geschäftsstellen vorübergehend geschlossen
  • Alternative Kontaktwege stehen weiterhin offen

Das Jobcenter Rhein-Erft bittet Kundinnen und Kunden aufgrund des Corona-Virus, von persönlichen Vorsprachen abzusehen. Die Geschäftsstellen des Jobcenters Rhein-Erft bleiben zunächst bis Freitag, 17. April 2020, für den offenen Publikumsverkehr geschlossen.

In dieser Zeit entfallen vereinbarte Gesprächstermine. Trotz der vorübergehenden Schließung der Geschäftsstellen ist sichergestellt, dass alle Geld- und Förderleistungen einschließlich der Leistungsauszahlungen gewährleistet werden.

Als Alternative zur persönlichen Vorsprache im Jobcenter stehen Ihnen folgende Kommunikationswege zur Verfügung:

Schriftlich
Als Kundin bzw. Kunde können Sie Ihr Anliegen wie gewohnt schriftlich erreichbar bzw. in den Hausbriefkasten einwerfen. Die Anschriften der Geschäftsstellen finden Sie hier.

Per E-Mail
Zudem sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter per E-Mail erreichbar. Die Team-E-Mail-Adressen finden Sie über die jeweilige Geschäftsstelle.

Telefonisch
Für telefonische Anliegen steht Ihnen das Service Center unter der Telefonnummer 02234/93698-0 zur Verfügung.

Online
Ebenso können Sie online unter jobcenter.digital Ihren Weiterbewilligungsantrag einreichen und Veränderungen mitteilen. Zudem können Sie über den Postfachservice Nachrichten an das Jobcenter Rhein-Erft senden und Nachrichten empfangen.

Für eine Neuantragstellung melden Sie sich bitte vorab telefonisch im Service Center unter der Nummer 02234/93698-0 (Mo-Fr 8-18 Uhr). Falls Sie Ihren Neuantrag schriftlich oder per E-Mail stellen, sollte Ihr Antrag folgende Informationen enthalten: Vorname und Nachname, vollständige Adresse, Geburtsdatum, aktuelle E-Mail-Adresse, aktuelle Telefonnummer für einen Rückruf (ggf. mit persönlichen Erreichbarkeitszeiten).

In dringenden Fällen können Sie sich an die Notfall-Hotline 02234/93698-299 (Mo-Fr 8-12 Uhr) wenden. Notfälle sind ausschließlich: Mittellosigkeit, Stromschulden, drohende Wohnungslosigkeit, unmittelbar anstehende Ortsabwesenheit, Fahrtkosten bei Arbeitsaufnahme.

Weitere Informationen

  • Die Maßnahmen dienen dem Gesundheitsschutz der Kundinnen und Kunden sowie der Beschäftigten und sind ein Beitrag zur Eindämmung des Corona-Virus.
  • Unseren Kundinnen und Kunden entstehen keine finanziellen Nachteile.
  • Das Jobcenter konzentriert sich auf die Bearbeitung und Bewilligung von Geldleistungen. Die sichere Auszahlung hat für uns oberste Priorität.
  • Ein Antrag auf Leistungen der Grundsicherung nach SGB II kann formlos (u.a. postalisch, telefonisch, per E-Mail, Einwurf in den Hausbriefkasten) gestellt werden.
  • Alle persönlichen Gesprächstermine entfallen ohne Rechtsfolgen. Sie müssen diese Termine nicht absagen. Ebenso müssen Sie diesbezüglich auch nicht anrufen.
  • Die Beratungsgespräche und die Anliegensklärung finden ab sofort weitgehend telefonisch statt.
  • Aufgrund des erwarteten sehr hohen Anrufaufkommens kann unsere telefonische Erreichbarkeit eingeschränkt sein.

Weitergehende Informationen

Der Bundesgesetzgeber hat mit dem sogenannten Sozialschutz-Paket (Gesetz für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung und zum Einsatz und zur Absicherung sozialer Dienstleister aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2) eine befristete Vereinfachung des Antragsverfahrens für Leistungen nach dem SGB II beschlossen. Nachfolgende Änderungen gelten vorübergehend:

Aussetzen der Vermögensprüfung
Wer zwischen dem 1. März und dem 30. Juni 2020 einen Antrag auf Leistungen der Grundsicherung nach dem SGB II stellt und erklärt, über kein erhebliches Vermögen zu verfügen, darf Erspartes in den ersten sechs Monaten behalten. Erst danach greifen wieder die bislang geltenden Regelungen für den Einsatz von Vermögen (§ 67 Abs. 2 SGB II).

Übernahme der Kosten der Unterkunft
Wenn ein Anspruch auf Grundsicherung vorliegt, übernimmt das Jobcenter auch die Kosten der Unterkunft inklusive Heizung und Nebenkosten. Diese Kosten werden bei Neuanträgen, die vom 1. März bis zum 30. Juni 2020 beginnen, für die Dauer von sechs Monaten in der tatsächlichen Höhe anerkannt (§ 67 Abs. 3 SGB II).

Kein Weiterbewilligungsantrag notwendig
Für Kundinnen und Kunden, die bereits Grundsicherungsleistungen beziehen, gilt Folgendes: Für Bewilligungszeiträume, die in der Zeit vom 31. März 2020 bis einschließlich 30. August 2020 (nicht 31. August 2020) enden, werden die Leistungen automatisch weiter bewilligt. Kundinnen und Kunden brauchen in diesen Fällen keinen Weiterbewilligungsantrag stellen (§ 67 Abs. 5 SGB II).

Allgemeine Informationen zum Anspruch auf Leistungen der Grundsicherung nach dem SGB II finden Sie hier oder auf der Sonderseite der Bundesagentur für Arbeit.

Ein Video der Bundesagentur für Arbeit mit Informationen zum Sozialschutz-Paket finden Sie hier.

Den vereinfachten Antrag auf Arbeitslosengeld II, weitere Formulare und Merkblätter finden Sie hier.

Falls Sie einen Anspruch auf andere (Sozial-)Leistungen haben, sind Sie grundsätzlich verpflichtet, diese zu beantragen, da Sie damit Ihre Hilfebedürftigkeit und die Hilfebedürftigkeit Ihrer Bedarfsgemeinschaft im Sinne des SGB II verringern oder beseitigen können. Die wichtigsten vorrangigen Leistungen sind:

  • Kindergeld
  • Kinderzuschlag (Information der Bundesagentur für Arbeit hier)
  • Unterhaltsvorschuss
  • Arbeitslosengeld (Information der Bundesagentur für Arbeit hier)
  • Altersrente und sonstige Renten (Informationen der Deutschen Rentenversicherung hier)
  • Krankengeld
  • Leistungen der Ausbildungsförderung (BAföG, Ausbildungsgeld, Berufsausbildungsbeihilfe)
  • Wohngeld (Information des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat hier)
  • Mutterschaftsgeld
  • Elterngeld (Informationen des Bundesministeriums für Familie hier; Informationen des Rhein-Erft-Kreises hier)

Die Agentur für Arbeit zahlt das Kurzarbeitergeld als teilweisen Ersatz für den durch einen vorübergehenden Arbeitsausfall entfallenen Lohn. Der Arbeitgeber wird dadurch bei den Kosten der Beschäftigung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entlastet. So können Unternehmen ihre Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch bei Auftragsausfällen weiter beschäftigen. Das Kurzarbeitergeld hilft also, Kündigungen zu vermeiden.

Grundsätzlich wird das Kurzarbeitergeld vom Arbeitgeber beantragt und an den Arbeitgeber ausgezahlt. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die von Kurzarbeit betroffen sind, erhalten das Kurzarbeitergeld mit dem ggf. noch verbleibenden Arbeitslohn von ihrem Arbeitgeber ausgezahlt.

Zuständigkeiten im Rhein-Erft-Kreis
Für das Kurzarbeitergeld ist im Rhein-Erft-Kreis die Agentur für Arbeit Brühl zuständig.

Telefonische Hotline
Bundesagentur für Arbeit (Mo-Fr 8-18 Uhr)
0800 4 5555 20 (Arbeitgeber)

Regionalagentur Region Köln (Mo-Fr 9-16 Uhr)
0221 35 50 11 77
0221 35 50 11 55

Videos zum Kurzarbeitergeld
Voraussetzungen
Verfahren

Weitere Informationen
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Bundesagentur für Arbeit (u.a. Antragsformular)

Die Grundsicherung nach dem SGB II ist eine nachrangige Leistung und sichert den persönlichen Lebensunterhalt. Im Rahmen der Prüfung eines Anspruchs auf Leistungen nach dem SGB II wird ermittelt, welchen Bedarf an finanziellen Mitteln die/der Antragsteller/in und ggf. die Familienangehörigen im Sinne des SGB II haben. Gleichzeitig wird ermittelt, inwieweit der festgestellte Bedarf mit eigenen finanziellen Mitteln, insbesondere verfügbaren Einkommen, komplett oder teilweise gedeckt werden kann.

Das Kurzarbeitergeld wird wie Erwerbseinkommen behandelt und unter Berücksichtigung von Freibeträge angerechnet (vgl. §§ 11-11b SGB II).

Die Bundesregierung hat ein umfangreiches Hilfsprogramm für Unternehmen auf den Weg gebracht. Es kann Kredite oder Zuschüsse geben. Informationen hierzu finden Sie unter anderem auf den Seiten des Bundeswirtschaftsministeriums und des Bundesfinanzministeriums

Ebenso hat das Land Nordrhein-Westfalen Sofortmaßnahmen für Unternehmen beschlossen. Informationen hierzu finden Sie unter anderem auf den Seiten des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie und des Ministeriums der Finanzen des Landes NRW.

Das Jobcenter Rhein-Erft sichert den persönlichen Lebensunterhalt. Anfallende Betriebskosten – etwa Mietkosten für Büros oder Gehälter von Beschäftigten – dürfen vom Jobcenter nicht übernommen werden. Über die Berücksichtigung von Liquiditätshilfen (sog. "Corona-Soforthilfen") für Selbstständige informiert Sie das Jobcenter im Rahmen der Beratung bzw. Antragstellung.  

Im Zusammenhang mit dem Corona-Virus und der Erbringung von Leistungen durch das Jobcenter werden in Internetportalen und in den sozialen Medien Falschinformationen verbreitet. Bitte beziehen Sie Ihre Informationen lediglich von öffentlichen Stellen, insbesondere dem Jobcenter Rhein-Erft, der Bundesagentur für Arbeit, dem Rhein-Erft-Kreis, dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW.

Für Sie telefonisch erreichbar.

Service Center SGB II.

montags bis freitags
von 8 bis 18 Uhr
02234/93698-0

Digitale Angebote.
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09.04.2020 Umzug der Geschäftsstelle Bergheim - Jobcenter Rhein-Erft ab 9. April 2020 im INTRO

Die Geschäftsstelle Bergheim des Jobcenters Rhein-Erft ist umgezogen und ist für ihre Kundinnen und Kunden ab dem 9. April 2020 im neuen Einkaufszentrum INTRO unter der Adresse 50126 Bergheim, Kölner Straße 16 (1.-4. Etage) erreichbar.


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31.03.2020 Jobcenter Rhein-Erft bietet neuen Online-Dienst an

Mitteilungen online und mobil - das Jobcenter Rhein-Erft bietet Ihnen ab sofort den neuen Postfachservice unter www.jobcenter.digital an.
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25.09.2019 Übernahme von Schulbuchkosten durch das Jobcenter Rhein-Erft

Das Jobcenter Rhein-Erft hat ab sofort eine rechtliche Möglichkeit, zusätzliche Kosten für Schulbücher zu übernehmen und hilfebedürftige Familien weiter zu entlasten. 

Die für die Anschaffung von Schulbüchern anfallenden Kosten werden als unabweisbarer, laufender Mehrbedarf nach § 21 Absatz 6 SGB...


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01.04.2019 Information des Jobcenters Rhein-Erft zu den Kosten der Unterkunft

In einem Urteil vom 03. Dezember 2018 hat das Sozialgericht (SG) Köln das „Schlüssige Konzept“ für die Angemessenheitsgrenzen für die Kosten der Unterkunft für rechtswidrig erklärt.

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