Service Center SGB II: 02234/93698-0

Jobcenter Rhein-ErftHerzlich Willkommen!

Wir sind für Sie da!

  • Leistungen der Grundsicherung sind sichergestellt
  • Vorrangig Kommunikation per Post, per E-Mail, per Online-Portal oder per Telefon im eigenen Interesse nutzen
  • Ab Montag, 29. Juni 2020, eingeschränkter und ausschließlich terminierter Publikumsverkehr für erforderliche Termine

Sie möchten einen Antrag auf Arbeitslosengeld II (Grundsicherung nach dem SGB II) stellen?

Den Antrag können Sie online ausfüllen. Den ausgefüllten Antrag können Sie auch postalisch zusenden oder in den Briefkasten des Jobcenters einwerfen. Den Antrag finden Sie hier.

Sie beziehen bereits Leistungen nach dem SGB II und möchten einen Weiterbewilligungsantrag stellen oder eine Veränderung mitteilen?

Nutzen Sie jobcenter.digital. Unter www.jobcenter.digital können Sie sich registrieren und Ihre Jobcenter-Angelegenheiten online erledigen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Schrittweise Öffnung der Geschäftsstellen ab 29. Juni 2020

Die Geschäftsstellen des Jobcenters Rhein-Erft werden ab Montag, 29. Juni 2020, wieder für den Publikumsverkehr geöffnet.
Eine persönliche Vorsprache in den Geschäftsstellen des Jobcenters Rhein-Erft ist nur nach vorheriger Terminvergabe möglich. Da viele Angelegenheiten telefonisch, schriftlich, online oder per E-Mail erledigt werden können, werden lediglich erforderliche Termine aus wichtigen und unaufschiebbaren Gründen vereinbart. Die Fachkräfte entscheiden über die Erforderlichkeit einer persönlichen Vorsprache.
Kundinnen und Kunden können sich mit ihrer Terminanfrage schriftlich, online, per E-Mail oder telefonisch unter der ServiceCenter-Rufnummer 02234 93698-0 an das Jobcenter wenden.
Die Hygienemaßnahmen und das Einhalten des Mindestabstands sind notwendig, den Gesundheitsschutz zu gewährleisten und eine Ausbreitung des Corona-Virus und eine Ansteckung zu verhindern. Der Zutritt in die Geschäftsstellen wird ausschließlich mit Mund-Nasen-Schutz gewährt. 

Wie können Sie das Jobcenter Rhein-Erft erreichen?

Post: Sie können Ihre Anliegen wie gewohnt postalisch zusenden oder in den Hausbriefkasten einwerfen.  Die Anschriften der Geschäftsstellen finden Sie hier.

E-Mail: Die Team-E-Mail-Adressen finden Sie über die jeweilige Geschäftsstelle.

Online: Stellen Sie Ihren Neuantrag online und nutzen Sie für Ihren Antrag auf Weiterbewilligung der Leistungen und für Ihre Veränderungsmitteilungen jobcenter.digital.

Service Center SGB II: Für telefonische Anliegen (u.a. Neuantragstellung) steht Ihnen das Service Center unter der Telefonnummer 02234/93698-0 (Mo-Fr 8-18 Uhr) zur Verfügung.

Notfall-Hotline: In dringenden Fällen können Sie sich an die Notfall-Hotline 02234/93698-299 (Mo-Do 8-16 Uhr, Fr 8-12 Uhr) wenden. Notfälle sind ausschließlich: Mittellosigkeit, Stromschulden, drohende Wohnungslosigkeit, unmittelbar anstehende Ortsabwesenheit, Fahrtkosten bei Arbeitsaufnahme. Bitte wenden Sie sich außerhalb der Erreichbarkeitszeiten der Notfall-Hotline an das Service Center.

Allgemeine Informationen

  • Falls Sie Ihren Neuantrag schriftlich oder per E-Mail stellen, sollte Ihr Antrag folgende Informationen enthalten: Vorname und Nachname, vollständige Adresse, Geburtsdatum, aktuelle E-Mail-Adresse, aktuelle Telefonnummer für einen Rückruf (ggf. mit persönlichen Erreichbarkeitszeiten). 
  • Ein Antrag auf Leistungen der Grundsicherung nach SGB II kann formlos (u.a. postalisch, telefonisch, per E-Mail, Einwurf in den Hausbriefkasten) gestellt werden.
  • Aufgrund des erwarteten sehr hohen Anrufaufkommens kann unsere telefonische Erreichbarkeit eingeschränkt sein.

Weitergehende Informationen

Der Bundesgesetzgeber hat mit dem sogenannten Sozialschutz-Paket (Gesetz für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung und zum Einsatz und zur Absicherung sozialer Dienstleister aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2) eine befristete Vereinfachung des Antragsverfahrens für Leistungen nach dem SGB II beschlossen. Nachfolgende Änderungen gelten vorübergehend:

Aussetzen der Vermögensprüfung
Wer zwischen dem 1. März und dem 30. September 2020 einen Antrag auf Leistungen der Grundsicherung nach dem SGB II stellt und erklärt, über kein erhebliches Vermögen zu verfügen, darf Erspartes in den ersten sechs Monaten behalten. Erst danach greifen wieder die bislang geltenden Regelungen für den Einsatz von Vermögen (§ 67 Abs. 2 SGB II).

Übernahme der Kosten der Unterkunft
Wenn ein Anspruch auf Grundsicherung vorliegt, übernimmt das Jobcenter auch die Kosten der Unterkunft inklusive Heizung und Nebenkosten. Diese Kosten werden bei Neuanträgen, die vom 1. März bis zum 30. September 2020 beginnen, für die Dauer von sechs Monaten in der tatsächlichen Höhe anerkannt (§ 67 Abs. 3 SGB II).

Kein Weiterbewilligungsantrag notwendig
Für Kundinnen und Kunden, die bereits Grundsicherungsleistungen beziehen, gilt Folgendes: Für Bewilligungszeiträume, die in der Zeit vom 31. März 2020 bis einschließlich 30. August 2020 (nicht 31. August 2020) enden, werden die Leistungen automatisch weiter bewilligt. Kundinnen und Kunden brauchen in diesen Fällen keinen Weiterbewilligungsantrag stellen (§ 67 Abs. 5 SGB II).

Allgemeine Informationen zum Anspruch auf Leistungen der Grundsicherung nach dem SGB II finden Sie hier oder auf der Sonderseite der Bundesagentur für Arbeit.

Ein Video der Bundesagentur für Arbeit mit Informationen zum Sozialschutz-Paket finden Sie hier.

Den vereinfachten Antrag auf Arbeitslosengeld II, weitere Formulare und Merkblätter finden Sie hier.

Falls Sie einen Anspruch auf andere (Sozial-)Leistungen haben, sind Sie grundsätzlich verpflichtet, diese zu beantragen, da Sie damit Ihre Hilfebedürftigkeit und die Hilfebedürftigkeit Ihrer Bedarfsgemeinschaft im Sinne des SGB II verringern oder beseitigen können. Die wichtigsten vorrangigen Leistungen sind:

  • Kindergeld
  • Kinderzuschlag (Information der Bundesagentur für Arbeit hier)
  • Unterhaltsvorschuss
  • Arbeitslosengeld (Information der Bundesagentur für Arbeit hier)
  • Altersrente und sonstige Renten (Informationen der Deutschen Rentenversicherung hier)
  • Krankengeld
  • Leistungen der Ausbildungsförderung (BAföG, Ausbildungsgeld, Berufsausbildungsbeihilfe)
  • Wohngeld (Information des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat hier)
  • Mutterschaftsgeld
  • Elterngeld (Informationen des Bundesministeriums für Familie hier; Informationen des Rhein-Erft-Kreises hier)

Die Agentur für Arbeit zahlt das Kurzarbeitergeld als teilweisen Ersatz für den durch einen vorübergehenden Arbeitsausfall entfallenen Lohn. Der Arbeitgeber wird dadurch bei den Kosten der Beschäftigung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entlastet. So können Unternehmen ihre Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch bei Auftragsausfällen weiter beschäftigen. Das Kurzarbeitergeld hilft also, Kündigungen zu vermeiden.

Grundsätzlich wird das Kurzarbeitergeld vom Arbeitgeber beantragt und an den Arbeitgeber ausgezahlt. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die von Kurzarbeit betroffen sind, erhalten das Kurzarbeitergeld mit dem ggf. noch verbleibenden Arbeitslohn von ihrem Arbeitgeber ausgezahlt.

Zuständigkeiten im Rhein-Erft-Kreis
Für das Kurzarbeitergeld ist im Rhein-Erft-Kreis die Agentur für Arbeit Brühl zuständig.

Telefonische Hotline
Bundesagentur für Arbeit (Mo-Fr 8-18 Uhr)
0800 4 5555 20 (Arbeitgeber)

Regionalagentur Region Köln (Mo-Fr 9-16 Uhr)
0221 35 50 11 77
0221 35 50 11 55

Videos zum Kurzarbeitergeld
Voraussetzungen
Verfahren

Weitere Informationen
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Bundesagentur für Arbeit (u.a. Antragsformular)

Die Grundsicherung nach dem SGB II ist eine nachrangige Leistung und sichert den persönlichen Lebensunterhalt. Im Rahmen der Prüfung eines Anspruchs auf Leistungen nach dem SGB II wird ermittelt, welchen Bedarf an finanziellen Mitteln die/der Antragsteller/in und ggf. die Familienangehörigen im Sinne des SGB II haben. Gleichzeitig wird ermittelt, inwieweit der festgestellte Bedarf mit eigenen finanziellen Mitteln, insbesondere verfügbaren Einkommen, komplett oder teilweise gedeckt werden kann.

Das Kurzarbeitergeld wird wie Erwerbseinkommen behandelt und unter Berücksichtigung von Freibeträge angerechnet (vgl. §§ 11-11b SGB II).

Die Bundesregierung hat ein umfangreiches Hilfsprogramm für Unternehmen auf den Weg gebracht. Es kann Kredite oder Zuschüsse geben. Informationen hierzu finden Sie unter anderem auf den Seiten des Bundeswirtschaftsministeriums und des Bundesfinanzministeriums

Ebenso hat das Land Nordrhein-Westfalen Sofortmaßnahmen für Unternehmen beschlossen. Informationen hierzu finden Sie unter anderem auf den Seiten des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie und des Ministeriums der Finanzen des Landes NRW.

Das Jobcenter Rhein-Erft sichert den persönlichen Lebensunterhalt. Anfallende Betriebskosten – etwa Mietkosten für Büros oder Gehälter von Beschäftigten – dürfen vom Jobcenter nicht übernommen werden. Über die Berücksichtigung von Liquiditätshilfen (sog. "Corona-Soforthilfen") für Selbstständige informiert Sie das Jobcenter im Rahmen der Beratung bzw. Antragstellung.  

Im Zusammenhang mit dem Corona-Virus und der Erbringung von Leistungen durch das Jobcenter werden in Internetportalen und in den sozialen Medien Falschinformationen verbreitet. Bitte beziehen Sie Ihre Informationen lediglich von öffentlichen Stellen, insbesondere dem Jobcenter Rhein-Erft, der Bundesagentur für Arbeit, dem Rhein-Erft-Kreis, dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW.

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Für Sie telefonisch erreichbar.

Service Center SGB II.

montags bis freitags
von 8 bis 18 Uhr
02234/93698-0

Notfall-Hotline
Mo-Do 8-16 Uhr / Fr 8-12 Uhr
02234/93698-299

Bundesweite Hotline SGB II
Mo-Fr 8-18 Uhr
0800/455 55 23

***Bitte wenden Sie sich außerhalb der Erreichbarkeitszeiten der Notfall-Hotline an das Service Center***

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